Umgebung

Seit 1927 gehört die ehemalige Zivilgemeinde Nänikon zu Uster. Besiedelt wurde die Gegend in der ersten Hälfte des 7. Jahrhundert durch die Alemannen. Nänikon - ursprünglich Nenichova - bedeutet Hof des Neno. Im 12./13. Jahrhundert stand auf dem Büel (südlich des Löwen) eine Burg. 1992 wurden dort 212 Geschossspitzen ausgegraben.

Das Denkmal auf der Blutmatte erinnert an die furchtbare Bluttat von Nänikon, als Ital Reding am 28. Mai 1444, nach der erfolgreichen Belagerung des Schlosses Greifensee, die Besatzung von 62 Mann ohne Gnade enthaupten liess.

Ein weiteres Wahrzeichen Nänikons ist das Türmlischulhaus. Dessen Glocke verkündet noch immer um 12 Uhr die Geburt und um 13 Uhr den Tod einer Nänikerin oder eines Nänikers.

Nänikon ist eng mit der Gemeinde Greifensee (historisches Städtchen mit Schloss und Kirche) verflochten: Sie haben einen gemeinsamen Bahnhof Nänikon-Greifensee und eine gemeinsame Postleitzahl 8606.

Der Bahnhof Nänikon-Greifensee ist Ausgangspunkt für das Geocaching-Spiel «Nänikon City = Brunnen City» (www.geocaching.com).